Donnerstag, 25. April 2013

Neues Blog

www.punkthandwerk.at
Bitte folgt mir auf  www.punkthandwerk.at
Ihr findet dort alle alten Beiträge dieses Blogs und alle meine neuen Seifenprojekte.


Please follow me on www.punkthandwerk.at 
You’ll find all older post from this blog there as well as all my new sopa projects.

Donnerstag, 29. November 2012

Schöner, größer, besser …


Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet und hoffe, ihr habt mich und meine Seifen in der Zwischenzeit nicht ganz vergessen. Da mir das Führen eines Blogs über Seifen zunehmend Spass macht, habe ich mich entschlossen, eine eigene Seite zu regisitrieren. Ihr findet mein neues Blog ab sofort unter www.punkthandwerk.at und ich würde mich riesig drüber freuen, wenn ihr mir dorthin folgen würdet.

Es gibt auf der neuen Seite rechts unten ein Widget mit Namen „Follow me“. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr dort eure E-Mail Adresse eintragen und werdet dann über neue Posts per Mail informiert.

Donnerstag, 13. September 2012

Ebony & Ivory

Gesiedet am 10.09.2012

Erinnert ihr euch noch an den Stevie Wonder Hit? Der ist mir beim Anblick dieser Seife in den Sinn gekommen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich sie im Rahmen eines Charity Projekts gesiedet habe. Meine Freundin Elisabeth unterstützt eine Gemeinde in Ghana und hat dort schon viel Gutes bewirkt. Um die notwendigen finanziellen Mittel auftreiben zu können, organisiert sie zweimal im Jahr ein Benefizkonzert. Beim kommenden Konzert sollen in der Pause Seifen, die ich für diesen Zwecke siede, verkauft werden. So kann ich die gute Sache unterstützen UND Seifen sieden ohne schlechtes Gewissen.

Alle Seifen werden nach dem selben Rezept gesiedet: 25% Kokosöl, 8% Sheabutter, 7% Kakaobutter, 20% Rapsöl, 20% Sonnenblumenöl High OLEIC, 20% Olivenöl. 8% Überfettung. Farben: Naturfarben bzw. Tonerden, Kaffee, Kakao, Kohle. Duft: ätherische Öle oder unbeduftet. Einige habe ich bisher getrichtert und ein paar Ziegenmilchseifen (wie diese hier) sind auch dabei. Ich werde euch sicher alle noch zeigen, sobald ich Bilder gemacht habe. Eine hier schon vorweg, weil sie mein Liebling ist aus dieser Seifen(groß)serie. Zumindest bisher. Noch bin ich ja nicht fertig mit der gewünschten Stückzahl von 200 (!)


Ebony und Ivory! Ich bin zwar kein Stevie Wonder Fan, aber ich liebe definitiv monochrome Seifen.

Dienstag, 28. August 2012

Die drei vom Wochenende

Dramaqueen

Gesiedet am 24.08.2012


Tata ... darf ich vorstellen: meine Dramaqueen. Nicht nur, dass sie dramatisch aussieht, sie hat auch ordentlich gezickt und wollte gar nicht aus der Form kommen. Nach drei Tagen habe ich die Geduld mit Mrs. Drama verloren und sie gandenlos eingefroren. Allerdings war ich natürlich nicht ganz unschuldig daran, dass diese Seife so weich war. Irgendwie hatte ich bei der Rezeptzusammenstellung vergessen, dass viel Schmalz in der Seife dazu führt, dass es ewig dauert, bis diese hart wird. Weshalb ich ja dann auch meist etwas Sole verwende. Diesmal habe ich das glatt vergessen und dann noch aus Versehen ca. 2% Rizinusöl zuviel in die Fettmischung gegossen. Also kein Wunder ... Die Seife wird halt länger dauern zum trockenen, aber dann wahrscheinlich üppig schäumen.

Das Design der Seife ist einem Secret Swirl zu verdanken. Allerdings habe ich den Leim in Schichten eingegossen und dann den Kleiderbügel einmal von oben nach unten und wieder zurück aus der Form gezogen. Die Fettzusammenstellung ist eine alte Bekannte: 30% Schmalz, 22 % Kokosöl, 20% Rapsöl, 20% Mandelöl, 5% Rizinusöl, 3% Stearin. Der weiße Teil ist ungefärbt, für Schwarz habe ich diesmal Seifenfärbepulver verwendet und für Lila das Pigment Ultramarin Violet gemischt mit Titanoxid. Beduftet ist meine Dramaqueen mit den ätherischen Ölen Orange, Krauseminze, Bergamotte und Amyris.

Steirisches Mantra

Gesiedet am 26.08.2012

Wir waren vor zwei Wochen in der Steiermark und haben uns dort unter anderem auch mit leckerem Kürbiskernöl eingedeckt. Ich konnte nicht anders und musste einen Teil von diesem edlen Öl verseifen. Die Berichte von Einölseifen aus Kürbiskernöl haben mich schon länger beeindruckt. Es soll ja zu relativ harten, üppig schäumenden und pflegenden Seifen führen. Nur meist wird vor dem Gerucht gewarnt, den ich aber sehr gerne mag.


Nach meinem ersten Versuch mit diesem Öl muss ich sagen, dass ich schon jetzt sehr positiv gestimmt bin. Die Seife ist schön glatt und duftet herrlich nach Nüssen. Die weggehobelten Späne habe ich bereits angewaschen und die Seife schäumt schon nach zwei Tagen üppig und scheint die Haut nicht zu strapazieren. Das lässt vermuten, dass dies eine milde Seife wird, wenn sie in einigen Wochen dann tatsächlich verwendet werden kann.
Verseift habe ich je 25% Babassu, Raps und Kürbiskernöl, so wie 20% Sheabutter und 5% Rizinusöl. Die Lauge habe ich mit 1/3 Sole und 2/3 Wasser angerührt. Der helle oberen Teil der Seife ist mit ein wenig TiO2 aufgehellt.

Cosmic Girl

Gesiedet am 26.08.2012

Na, was soll ich sagen? Geplant war ein Peacock Swirl mit Naturfarben. Geworden ists na ja ... eben cosmisch. Eigentlich lief alles ganz gut bis ich den Deckel des Divis auf die Seife gelegt und dabei vergessen habe, die Trennstäbe vorher einzusetzen. Jeder der schon mit Divi gearbeite hat, kann sich vorstellen, was mit einem Swirl passiert, wenn vollflächig eine Plastikplatte darauf fällt.

Ich hab einiges abgehobelt und so die Seife vor der Tonne gerettet. Und das Projekt Peacock Swirl werde ich neu in Angriff nehmen. Irgendwann mal ...

Und der Vollständigkeit halber hier noch das Rezept: 20% Babassu, 10% Shea, 10% Palmkernöl, 30% Sonnenblumenöl High OLEIC und 30% Sesamöl. 10% überfettet. Beduftet mit dem PÖ Rose, Lavendel und Hagebutte von GM (riecht für mich wie rosa Kaugummi). Als Farbe habe ich Alkanna- und Annatto-Ölauszüge verwendet.

Freitag, 24. August 2012

Wake’Mint’Up

Gesiedet am 23.08.2012

Ich fand die Idee, eine Splatter Soap auszuprobieren, ganz hervorragend. So gesehen hier (leider kann man das Video nur ansehen, wenn man außerhalb von Deutschland wohnt, warum auch immer).


Das Prinzip ist einfach: man färbt einen sehr kleinen Teil der Rohseife in kontrastreichen Farben ein. Der größere Teil des Seifenleims wandert ungefärbt in den Dividor. Dann werden die eingefärbten Rohseifen mittels Strohhalm aufgezogen und auf die Oberfläche des ungefärbten Seifenleims gepustet. So schön so gut. Ich jedenfalls hab zu fest aufgezogen, Rohseife an die Lippen bekommen und mich dabei verletzt. Nicht arg schlimm, aber dennoch so, dass ich abraten würde davon, diese Technik auszuprobieren. Rausgekommen ist bei diesem Akt der Selbstverstümmelung ein nettes Seifchen, dennoch mache ich das so nicht mehr.


Verseift habe ich 25% Babassu, je 20% Olivenöl, Schmalz und Mandelöl, 10% Sheabutter und 5% Palmkernöl mit einer Überfettung von 8%. Die Flüssigkeit zum Herstellen der Lauge besteht wieder mal je zur Hälfte aus Sole und Ziegenmilch. Der Duft kommt von ätherischen Ölen und zwar 2/3 Pfefferminze und 1/3 Atlaszeder. Daher auch der Name der Seife.

Was mich diesmal besonders gefreut hat, ist dass der ungefärbte Teil der Seife richtig weiss geblieben ist. Am Foto sieht am das leider nicht so gut, weil das Licht heute gar nicht passt zum Fotografieren. Ich habe das NaOH mit der Sole angerührt, auf unter 30° C abkühlen lassen und dann erst die Ziegenmilcheinswürfel darin aufgelöst. Vielleicht liegt die helle Farbe auch daran?

Donnerstag, 23. August 2012

Lavendula Stone

Gesiedet am 22.08.2012

Einen Spoon Swirl wollte ich schon lange mal ausprobieren und ich muss gestehen, die Kleckserei hat richtig viel Spass gemacht!

Verseift wurden hier je 30% Oliven- und Sesamöl, 20% duftendes Kokosöl und je 10% Palmkern- und Reiskeimöl mit einer Überfettung von 7%. Nach dem Abkühlen der Lauge habe ich einen TL Meersalz darin gelöst, um eine härtere Seife zu erhalten. Diesmal habe ich mit ätherischen Ölen beduftet (6% der Fettmenge) und zwar Lavendel und Ylang Ylang im Verhältnis 3:1 - ein absoluter Lieblingsduft von mir. Zum Färben habe ich wieder mal TiO2 und Kohle genommen und nun hoffe ich natürlich, dass der Schaum von Lavendula Stone nicht zu dunkel wird!


Dienstag, 21. August 2012

Billy Twice

Gesiedet am 14. 08. 2012

Bei „Billy Twice“ habe ich erstmals eine Technik ausprobiert, die mir schon länger im Kopf herumspukt, nämlich Coating. Die Idee dabei ist, dass man eine Seife, bei der man andickende und/oder verfärbende PÖs einsetzen möchte nur an der Oberfläche marmoriert oder auch anderweitig verziert. Dabei ist man in seinen gestalterischen Möglichkeiten unabhängig vom Verhalten des PÖs bzw. anderer andickender Zutaten (und erzielt eine ansprechende Optik, wie ich finde).

Ich habe meinen 9er Dividor abgeteilt, um das Ganze in einem kleinen Teil davon auszuprobieren und es hat schon mal ganz gut funktioniert: zweimal Seifenleim angerührt und im unteren (dem größeren) Teil ein PÖ verwendet, das leicht andickt und hellbraun verfärbt. Nach dem Einfüllen des Leims wurde Seifenleim Nummer 2 (der kleinere Teil) angerührt, geteilt, gefärbt, in die Form gegossen und marmoriert. Alles ohne Stress, da dieser Teil unbeduftet und demzufolge auch flüssig blieb.

Der unteren Teil der Seife besteht aus: 40% Olivenöl, 20% Avocadoöl, 25% Babassu, 15% Sheabutter. Der Duft kommt vom PÖ Black Cafe (GF). Die Seife ist mit 8% überfettet und die Flüssigkeitsmenge auf 25% der Fettmenge reduziert. Oben habe ich 40% Olivenöl, 30% Babassu und 30% Mandelöl verseift und auch mit 8% überfettet, das Wasser allerdings nicht reduziert. Als Farben habe ich Ultramarin Blau, Pflanzenkohle und TiO2 verwendet.